Liberale Hochschulgruppe erneut im AStA involviert

Andrea LehmannTrotz des Verdachts auf Wahlmanipulation ist das Endergebnis der vergangenen Studierendenparlamentswahl der Bergischen Universität Wuppertal zunächst einmal gültig – bis ein Schlichtungsrat möglicherweise feststellt, dass die Wahl für ungültig erklärt werden muss.

Aus diesem Grunde wurde auf der gestrigen, konstituierenden Sitzung des StuPa direkt ein neuer AStA gewählt.
Unter Zeithochdruck hatten zuvor Sondierungsgespräche stattgefunden, um den in den vergangenen Monaten immer wieder durch negative Schlagzeilen auffällig gewordenen Allgemeinen Studierendenausschluss möglichst schnell abzuwählen.

Andrea Lehmann (LHG), die in diesem Jahr für die gemeinsame Liste Freibeuter und Liberale angetreten ist, wurde dabei als Pressereferentin in den AStA gewählt.

In das Amt der AStA-Vorsitzenden wurden Dennis Pirdzuns (GHG), Bastian Politycki (RCDS) und Veysi Güneri (BIS) gewählt. Die Finanzen übernimmt Felix Wengler (RCDS).
An der Spitze des Parlaments stehen die neu gewählten Präsidenten Cornelis Lehmann (Jusos) , Konstanze Wagner (GHG) und Simon Funken (RCDS).

Somit haben sich alle ins StuPa eingezogenen Listen gegen den Wahlsieger Odeon/CampusBash verbündet.

Andrea Lehmann erklärte nach ihrer Wahl: „Ich gehe davon aus, dass dieser AStA ein Übergangs-AStA sein wird, der sich darauf konzentrieren muss, die geordneten und demokratischen Verhältnisse in der verfassten Studierendenschaft wiederherzustellen, während der Schlichtungsrat feststellt, ob sich der Verdacht auf eine Wahlmanipulation bestätigt und – sollte dies der Fall sein – daraufhin Neuwahlen anberaumt.“

Andrea Lehmann trat indes von ihrem Sitz im Parlament zurück, um – wie es die LHG traditionell seit Jahren handhabt – Amt und Mandat zu trennen. Stephan Oltmanns wird diesen Sitz übernehmen.

Freibeuter und Liberale werden auch nach der Wahl weiterhin eng zusammenarbeiten und alle Schritte miteinander absprechen; denn schließlich haben wir nicht nur eine gemeinsame Liste und ein gemeinsames Wahlprogramm, sondern nicht zuletzt auch ein gemeinsames Ziel“, so die LHG-Vorsitzende abschließend.


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