Gegen Geldverschwendung im AStA
Wir kritisieren die maßlose Geldverschwendung, die im AStA auf Kosten der Studierenden betrieben wird.
Ein Blick in ein beliebiges Sitzungsprotokoll zeigt das Ausmaß, in dem die Beiträge der Studierenden vergeudet werden: Geld für schlecht organisierte und schlecht besuchte Partys mit 1.000 € Verlust oder Partys, die im autonomen Zentrum veranstaltet werden – und somit nur einen Bruchteil der Studierenden überhaupt ansprechen – halten wir dabei für genauso skandalös wie z. B. die Tatsache, dass das Layout der (alles andere als politisch neutralen) AStA-Zeitung n. n. nicht mehr ehrenamtlich gesetzt wird, sondern dass das Design bzw. das Setzen gekauft werden soll (siehe hier und hier. Die Spitze des Eisberges ist zur Zeit die Gage für Götz Wiedmanns Auftritt beim Sommerfest, die sich auf 2.000 € beläuft (Stupa-Protokoll vom 11.05.2011 – noch nicht online).
Darüber hinaus halten wir es für äußerst fraglich, ob es wirklich sinnvoll ist, den AStA-Shop zu subventionieren, damit er überhaupt bestehen kann, und ob es wirklich mehrere kleine Minderheitenreferate geben muss, die jeweils 2.500 € an Gehältern verschlingen.
Dies alles ist euer Geld, denn ein Teil eures Semester-Beitrags geht an den AStA.
Diese Gelder müssen wesentlich sinnvoller eingesetzt werden – wie zum Beispiel für eine bessere Kinderbetreuung oder für die Schaffung von mehr Arbeits- und Erholungsbereichen. Des Weiteren könnten die Studierenden bei der Verwendung mittels einer Umfrage mehr mit einbezogen werden.
Darüber hinaus sollte künftig aber auch das Potential der Studierenden genutzt werden. Wir fragen uns, warum es keine Anfragen an entsprechende Fachbereiche gibt. So hätte eine Nachfrage bei den Mediendesignern hinsichtlich des Zeitungs-Layouts genauso zum Erfolg führen können wie die Suche nach einer talentierten Nachwuchsband, die aus Wuppertaler Studierenden besteht.
Dies wäre eine Win-Win-Situation gewesen: Die Studierenden wären einerseits durch die Aufmerksamkeit unterstützt und andererseits in die AStA-Arbeit integriert worden; der AStA wiederum hätte nicht nur Geld sparen, sondern auch noch auf seine Arbeit aufmerksam machen können.
Die LHG möchte dies grundlegend ändern.
Der AStA als Service-Dienstleister
Der AStA muss künftig für alle Studierenden da sein und seine Dienste effektiv und ökonomisch optimiert einsetzen. Außerdem muss dessen Arbeit für die Studierendenschaft transparenter werden, und die Studierenden müssen mehr in die Arbeit mit einbezogen werden. Ein Miteinander ist hier der richtige Weg.
Des Weiteren muss der AStA künftig politisch neutral sein.
Die Uni-Card muss her
Apropos Service: Die LHG Wuppertal fordert, dass endlich eine Uni-Card eingeführt wird.
An anderen Unis ist es Gang und Gäbe, eine universale Service-Karte anzubieten.
Studierendenausweis, Bibliotheksausweis, Kopierkarte, Geldkarte für die Mensa, digitale Schlüsselkarte (für Verwaltungsvorgänge wie z.B. Prüfungsanmeldungen) und natürlich eine ÖPNV-Fahrkarte sind z.B. an der Uni Bochum in einer Karte zusammengeführt.
Abgesehen davon, dass alleine der Wegfall unserer jetzigen Fahrkarte unseres jetzigen Wischs eine solche Karte wert wäre, sind wir der Ansicht, dass auch Wuppertal endlich eine multifunktionale Uni-Card bekommen muss.
Die LHG Wuppertal wird sich dafür einsetzen.
Datenschutz
Selbstverständlich muss diese auch allen notwendigen Datenschutzrichtlinien entsprechen. Gerade als Liberale ist uns das Thema Datenschutz enorm wichtig. Es ist jedoch in unseren Augen zu einfach, diese Karte wegen möglichen Datenschutzbedenken von vorn herein auszuschließen.

Freie Software und Open Source
Die LHG setzt sich dafür ein, dass bei allen IT-Anwendungsgebieten zunächst geprüft wird, ob eine Lösung mit freier Software und Open Source implementiert werden kann. GNU/Linux sowie freie Unix-Derivate sollen immer den Vorrang vor lizenzierter Software haben.
Mehr Mitbestimmung
Wir fordern außerdem weiter ausgedehnte Mitbestimmungsmöglichkeiten in allen Gremien, damit die Uni demokratischer wird.
Ehrliche Realpolitik statt Populismus
Wir setzen uns für eine Vernunft- und Realpolitik ein. Wir sind der Überzeugung, dass Hochschulpolitik auch etwas mit der Hochschule zu tun haben sollte.
Vor diesem Hintergrund kritisieren wir die immer wieder aufkommende Tendenz, mit Themen Wahlkampf zu betreiben, die überhaupt nicht vom Studierendenparlament beeinflussbar sind. Wir möchten an dieser Stelle noch einmal darauf hinweisen, wie der Wahlkampf im vergangenen Jahr mit Versprechungen gegen die Studiengebühren geführt wurde, obwohl die Hochschulgruppierungen darauf keinen Einfluss nehmen konnten.
Dies ist eine Verblendung der Studierenden. Und wenn die Studierenden vor diesem Hintergrund unsere Mitbestimmungsgremien nicht mehr ernst nehmen, braucht sich keiner über die geringe Wahlbeteiligung wundern.
In diesem Sinne:
Mit der LHG die Uni verändern!
• Für ehrliche Realpolitik!
• Für mehr Transparenz im AStA!
• Für einen effektiven, service-orientierten und politisch neutralen AStA!
• Für die Uni-Card!
• Und für die sinnvolle Verwendung der Studierendengelder.
Vom 27.06. bis 01.07.2011 LHG wählen.

Es mag sein das den “Minderheitenreferaten” €2500 zur Verfügung stehen, doch werden diese nicht Ansatzweise abgerufen. Im aktuellen HHJ hat ein Referat Wahlmaterial abgerufen (einige Euro für Papier und Kopien), ein weiteres hat auch einige Euros abgerufen, die anderen haben bisher gar nichts abgerufen! Gehälter werden grundsätzlich nicht gezahlt und sind auch nicht in den Einklang mit der HWVO zu bringen. Erst informieren, dann Behauptungen aufstellen …
Alles andere ist armselig.
Besten Gruß
Johannes
Komisch, dass die LHG alles besser machen will. Hat irgendeiner von denen überhaupt auch nur die geringste Ahnung, wie es im AStA abläuft?
ISt irgendwie dieses typische Ihr-seid-scheiße-wir-machen-eh-alles-besser-Gelaber. Dummschwätzer Deluxe!
Und was die Parties angeht… Ich dachte, der AStA wäre da, den Studierenden der Uni günstige Parties anzubieten, auch wenn da mal ein Minus steht. Wen juckts?
Oder hat die LHG vor, den AStA so umzustricken, dass er demnächst dicke Gewinne abwirft, damit Ihre AE’s erhöht werden können? Oder wollen Sie von dem Gewinn neue PC’s kaufen, die nach der Legislaturperiode verschwinden? Wer weiß, wer weiß…
Und gegen die “Minderheitsreferate” zu reden ist arm. Es ist gut, dass es diese gibt. Und die sollten auch so bleiben.
Also, liebe…. ?….. LHG! Bleibt mal auf’m Boden und versucht nicht durch schlichte Polemik die Wähler von eurem Stumpfsinn zu überzeugen! Danke!
PS: Wenn der Kommentar gelöscht wird, zeugt das nur von euer Idioti…..Ideologie! Sorry! Ich mag euch halt nicht. Müsst ihr mit klar kommen!
Mit den “Partys, die im Autonomen Zentrum veranstaltet werden”, wird doch bestimmt auf die vom Schwulen-, Lesben- und Frauenreferat organisierten schwul-les-bi Party Heimatlos im März diesen Jahres angespielt. Allerding frage ich, warum diese Party “nur einen Bruchteil der Studierenden angesprochen” haben soll? Ich habe dort eine recht bunt durchmischte Studentenschaft gesehen, bestimmt auch solche, die nicht zur primären Zielgruppe gehörten.
Und ich meine, es ist doch eine Hauptaufgabe des ASTA, Minderheiten zu unterstützen und für ihre Gleichberechtigung einzustehen. Da muss es Referate geben, die dies tun. Partys gehören auch dazu. Weiterhin: Wird mit einer “besseren Kinderbetreuung” an der Uni, wie die LHG es fordert, denn kein Bruchteil der Studierenden angesprochen? Schiebt jetzt jeder Student und jede Studentin einen Kinderwagen vor sich her? Das wär mir neu!
Ich hab den Eindruck, dass hier eine untergründig homophobe Haltung der LHG zu Tage tritt.
Wenn ihr so sehr für Datenschutz seid, frage ich mich, warum man bei jedem Eintrag hier automatisch sehen kann, welches System und welcher Browser verwendet wird? Soviel mir bekannt ist, kann man diese Einstellung im WordPress auch abstellen – und vor allem als Liberale sollte ihr dies auch tun. Nur ein Tipp eines alten Liberalen und ehemaligen LHG’ler.
lg
euer Willy
Hallo zusammen,
wenn ich mich jetzt auf euer Niveau herablassen würde, dann müsste ich jetzt anmerken, dass es ein interessanter „Zufall“ ist, dass hier auf einmal und gebündelt solche Kommentare gepostet werden, wo ich mal 5 Tage nicht da bin.
Zunächst einmal will ich jedoch stattdessen anmerken, dass es eigentlich in der Tat nicht vorgesehen ist, dass hier Kommentare gepostet werden — vor allem nicht auf einer statischen Seite.
Da ich euch aber den Gefallen nicht tun werdeDa wir jedoch nicht auf den Mund gefallen sind und ich hier auch keinen Eindruck eines Zensors hinterlassen will, lasse ich diesen Kommentar und meine Antwort ein paar Tage stehen. Danach muss sie aber hier weg, da es wie gesagt eine statische Seite mit den entsprechenden Infos sein soll. Wenn ihr die Muße habt, könnt ihr eure Kommentare dann aber noch einmal hier posten; dort kann dann auch diskutiert werden.So, und nun möchte ich kurz auf eure Kommentare eingehen:
@Johannes: Wir wissen, dass das Geld nicht abgerufen wurde. Nun liegt es dort in Reserve. Es kann nicht für etwas anderes als für die Referate verwendet werden, und wie du selbst zeigst, ist es offenbar viel zu viel Geld, das nicht benötigt wird. Also: Warum setzen wir es dann nicht anderweitig und sinnvoller ein?
@Sören: Dass du schreibst, wir wollten möglicherweise von „dem Gewinn neue PC’s [sic, mit Deppenapostroph] kaufen, die nach der Legislaturperiode verschwinden“, halte ich nicht nur für eine bodenlose Unverschämtheit, sondern es zeigt mir auch, dass der AStA dringend einen Politikwechsel nötig hat, wenn dies die üblichen verbalen Gepflogenheiten dort sind.
Zweitens sind eben gerade wir nicht diejenigen, die nur mit Polemik zu überzeugen versuchen; das waren Gruppen, die zum Beispiel mit dem Versprechen nach der Abschaffung der Studiengebühren geworben haben.
Interessant aber, dass du uns nicht magst. Kennst du uns denn? Also ich kenne dich meines Wissens nach nicht.
@Benny: Wenn du meinst, dass Partys im autonomen Zentrum die breite Masse anspricht, können wir ja gerne mal eine Umfrage diesbezüglich machen, sofern sie als repräsentierbare realisiert werden kann.
Zu den Minderheitenreferaten habe ich schon etwas geschrieben. Keinem könnt ihr weißmachen, dass man 4 verschiedene Referate benötigt; das könnte alles schlanker und effektiver organisiert werden.
Schön, dass auch du mit einer plumpen und unverschämten Behauptung um die Ecke kommst. Uns Homophobie vorzuwerfen (abermals, wie letztes Jahr) ist besonders schön, da das ein oder andere LHG-Mitglied bisexuell ist. Aus Datenschutzgründen
müsstdürft ihr jetzt eure Fantasie spielen lassen, wer es alles sein könnte.@Willy: Land, Betriebssystem und Browserversion sehe ich ehrlich gesagt als nettes Gimmick; ich wüsste nicht, inwiefern es deinen Datenschutz gefährdet, wenn dies angezeigt wird.
Um zum Schluss noch eine weitere Spitze zurückzugeben: Vielleicht informiert ihr euch erstmal über die LHG, den Liberalismus, über unseren Vorstand und unsere Kandidaten.
Letztes Jahr haben andere Listen behauptet, wir würden unser LIBERAL in LHG verstecken, weil wir es nicht ausgeschrieben haben. (Dass die LIRA ihr RADIKAL und die Jusos den SOZIALISMUS verstecken, hat offenbar keinen gestört.) Für das Ausschreiben habe ich dieses Jahr übrigens gesorgt. Außerdem waren wir homophob und rechtsradikal (das fehlt dieses Jahr bislang noch).
Vor diesem Hintergrund empfinde ich es als besonders bizarr, gerade uns als Polemiker und „Dummschwätzer“ zu bezeichnen.
Solche Behauptungen können entweder nur aus reiner Dummheit entstanden sein oder aus grenzenloser Desinformation, oder: Vielleicht seid ihr ja die Polemiker und Dummschwätzer?!
Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Scheiße werfen, sonst sitzt er bald im Dunkeln.
In diesem Sinne,
hochachtungsvoll,
Carsten Ace Dahlmann