LHG Wuppertal verurteilt Ausschreitungen
17.05.2018

LHG Wuppertal verurteilt die Ausschreitungen am Recruiting Tag scharf

Vertreter der LHG Wuppertal haben die jüngsten Ausschreitungen am Recruiting Tag der Bergischen Universität mit scharfen Worten verurteilt. Der LHG-Abgeordnete im Studierendenparlament Robin Hölter kritisierte den „Versuch, durch lautes Brüllen andere Menschen nieder schreien zu wollen“ als „absolut inakzeptables Verhalten“. Die stellvertretende LHG-Vorsitzende Xhulia Gega wendete sich direkt an die Unterstützer der Aktion: „Euer Verhalten war kindisch und unproduktiv“.

„Was auch immer sie erreichen wollten, das Verhalten der Täter ist absolut inakzeptabel“

Für den StuPa-Abgeordneten Robin Hölter ist klar: „Diese Ausschreitungen sind für die Studierendenschaft beschämend. Der Versuch, durch lautes Brüllen und Megaphone sowie die Missachtung eines durch die eigene Universität ausgesprochenen Platzverweises sind ein Vergehen am Pluralismus unserer Gesellschaft. Denn eine Veranstaltung einfach zu blockieren, nur weil sie einem nicht passt, ist anti-demokratisch“.

Die zwischenzeitliche Anforderung der Polizei, um die Weisungen der Universität durchzusetzen, zeigt für Hölter den Ernst der Lage: „Was auch immer die Täter mit ihrer Aktion erreichen wollten, ihr Verhalten ist absolut inakzeptabel und eine Schande für die Studierendenschaft“, urteilt Hölter.

Die Täter kritisierten angeblichen Rechtsextremismus im Verfassungsschutz

Die stellvertetende LHG-Vorsitzende Xhulia Gega findet ebenfalls klare Worte „Man kann vom Bundesverfassungsschutz halten was man möchte. Ich kann sogar ein wenig verstehen, warum man ihn kritisieren will. Allerdings gibt es ein paar Dinge, für die ich absolut kein Verständnis aufbringen kann“, so Gega in einem Statement, das sich direkt an die Unterstützer der Ausschreitungen richtet.

„Euer Verhalten war kindisch und unproduktiv“, so Gega weiter: „Ich möchte nicht, dass uns als Studenten unterstellt werden kann, dass wir nicht an zielorientierter, erwachsener Auseinandersetzung interessiert sind oder dass wir jede Forderung heraus schreien müssen. Es ist okay, unterschiedlicher Meinung zu sein, aber was ihr gemacht habt, ist peinlich“, hielt Gega abschließend an die Adresse der Täter fest.

Hintergrund

Am 16. Mai kam es beim Recruiting Tag der Bergischen Universität Wuppertal zu massiven Aussschreitungen, bei denen die Täter Interessenten vom Besuch der Veranstaltungen abhielten. Nach der Äußerung eines Platzverweises durch die anwesenden Universitätsvertreter weigerten sich die Täter, diesem nachzukommen. Die Polizei wurde eingeschaltet. Erst als diese an der Universität war, leisteten die Aufsässigen der Weisung Folge. Später kehrten sie zurück und verteilten erneut entgegen des  Platzverweises Flyer. Viele der Täter waren vermummt.


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